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Feb 03

Die Geschichte der Kontaktlinsen geht bis ans Ende des 19. Jahrhunderts zurück, als sich Wissenschaftler erstmals mit der Möglichkeit beschäftigten, Sehschwächen durch ein direkt auf das Auge aufgebrachtes dünnes Glasplättchen. Zwar konnten mit dieser Methode Erfolge erzielt werden, so waren die Glashaftschalen jedoch äußerst unkomfortabel. Erst in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde der Werkstoff Acryl für die Anfertigung von Kontaktlinsen entdeckt. Er bot dem Träger eindeutig mehr Tragekomfort. Lange Jahre war es still um die Kontaktlinse, die sich stets weiterentwickelte und als festes Produkt im optischen Handel erhältlich war – dies allerdings eher für Gutbetuchte, denn im Vergleich zu vielen Brillengestellen war die Kontaktlinse recht kostspielig. Erst mit der Entwicklung der weichen Kontaktlinse kam der Durchbruch der Haftschalen, die heute für fast jedermann erschwinglich sind.

Die weichen und luftdurchlässigen Linsen gibt es für unterschiedliche Anwendungen und Einsatzbereiche, entweder als Tages- oder Monatslinse oder für eine 14-tägige Tragedauer. Sollte es sich um Haftschalen für eine Mehrfachanwendung handeln, dann gehört die regelmäßige Kontaktlinsenreinigung dazu. Das klingt zunächst komplizierter als es ist. Es verbirgt sich aber nicth mehr dahinter als die Linsen nach jedem tragen in eine kleine Aufbewahrungsbox zu legen und diese mit der flüssigen Kontaktlinsenreinigung aufzufüllen. Über Nacht werden die Haftschalen darin von Staub befreit und feucht und geschmeidig gehalten. Nach jeder Aufbewahrung sollte die Flüssigkeit, die man überall dort erhält, wo es Kontaktlinsen gibt, erneuert werden.



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